Am 6. Dezember 2021 hat Umweltreferent Uwe Hartmann feierlich die Stadtrats-Streuobstwiese eingeweiht. Insgesamt pflanzten die Stadtgärtner 97 Quitten-, Zwetschgen-, Birn-, Kirsch-, Mirabellen- und Apfelbäume am Kitzinger Weg. Sobald die Bäume Früchte tragen, dürfen sie von allen geerntet werden.
Streuobstwiese
Weitere Streuobstwiesen
Neben der Stadtrats-Streuobstwiese gibt es fünf weitere Standorte mit Obstbäumen im Stadtgebiet verteilt:
- Johann-Adam-Kleinschroth-Straße
- Gartenschaugelände, Mainbernheimer Str./B 8
- Sickershausen, Marktstefter Weg
- Nordtangente/ Alte Poststraße, Nähe Parkplatz
- Repperndorf, Wirtschaftsweg bei den Windrädern
Gelbes Band

Die Stadtgärtner markieren zahlreiche Obstbäume mit einem gelben Band. Mit dieser Farbe werden deutschlandweit Obstbäume gekennzeichnet, von denen Früchte ohne Rücksprache mit dem Besitzer für den eigenen Bedarf gepflückt werden dürfen. Auch das Fallobst darf unterhalb dieser Bäume kostenlos aufgelesen werden. Jährlich landen in Deutschland laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette circa elf Millionen Tonnen Lebensmittel in der Tonne – ein Großteil davon macht Obst und Gemüse aus. Die Aktion „gelbes Band“ soll dazu beitragen, dass in Deutschland mehr Obstbäume abgeerntet und das Obst auch verwertet wird.
Auf der Gemarkung Kitzingens befinden sich entsprechend gekennzeichnete Bäume in größerer Stückzahl am Radweg Richtung Hohenfeld und rund um Sickershausen. Aber auch im Stadtgebiet können sich die Passanten bedienen.
Baumpatenschaft
Werden auch Sie Baumpate/-in auf der Streuobstwiese!
Bürgerinnen und Bürger können gegen einen festgelegten Spendenbetrag eine Baumpatenschaft auf der Streuobstwiese übernehmen.


