Katholische Kirche St. Johannes
Die katholische Pfarrkirche St. Johannes ist das älteste noch erhaltene Kulturdenkmal der Stadt und gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Kirchenbauten Nordbayerns (erbaut 1402-1487). Der untere Teil des Turms stammt aus der Zeit um 1400. An den Plänen zum oberen Teil des Turms hat Balthasar Neumann 1738 mitgearbeitet. Das Innere der Kirche ist mit Fresken, Ölbildern und Skulpturen ausgestattet, kunsthistorisch bedeutsam ist auch die klassizistische Kanzel von Materno Bossi, dem Hofstukkateur aus Würzburg, aus dem Jahre 1793/94. An der Nordseite ist im Giebelfeld das „Jüngste Gericht“ dargestellt. An der südlichen Außenwand des Kirchenschiffes befindet sich eine gotische Ölberggruppe, die der Riemenschneiderschule um 1500 zugeordnet wird.
