Katholische St. Johannes-Kirche von innen, Sicht auf Durchgang mit Bänken, Altar, Kanzel

Kirchen

Katholische Kirche St. Johannes

Die katholische Pfarrkirche St. Johannes ist das älteste noch erhaltene Kulturdenkmal der Stadt und gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Kirchenbauten Nordbayerns (erbaut 1402-1487). Der untere Teil des Turms stammt aus der Zeit um 1400. An den Plänen zum oberen Teil des Turms hat Balthasar Neumann 1738 mitgearbeitet. Das Innere der Kirche ist mit Fresken, Ölbildern und Skulpturen ausgestattet, kunsthistorisch bedeutsam ist auch die klassizistische Kanzel von Materno Bossi, dem Hofstukkateur aus Würzburg, aus dem Jahre 1793/94. An der Nordseite ist im Giebelfeld das „Jüngste Gericht“ dargestellt. An der südlichen Außenwand des Kirchenschiffes befindet sich eine gotische Ölberggruppe, die der Riemenschneiderschule um 1500 zugeordnet wird. 

Evangelische Stadtkirche Kitzingen

Die evangelische Stadtkirche ist ein beeindruckendes barockes Bauwerk und die größte evangelische Kirche Unterfrankens. Entworfen wurde sie um 1685 vom italienischen Baumeister Antonio Petrini – ursprünglich jedoch als katholische Kirche. Erst 1817 wurde sie durch einen Tausch zur evangelischen Stadtkirche.

An dieser Stelle stand zuvor ein Benediktinerinnenkloster, das im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und umgebaut wurde. Reformation, Konfessionswechsel und die Säkularisation von 1802 prägten die bewegte Geschichte des Gebäudes, das zeitweise sogar als Spital und Lagerhaus diente.

Nach schweren Kriegsschäden im Jahr 1945 wurde die Kirche bis 1950 wiederaufgebaut. Heute beeindruckt ihr weiter, schlichter Innenraum mit barockem Stuck, dem historischen Taufstein und dem Hochaltar mit großem Holzkruzifix. Hoch über der Stadt erhebt sich der 66 Meter hohe Turm mit fünf Glocken – darunter die Vater-Unser-Glocke, eine der größten evangelischen Kirchenglocken Bayerns.

Kreuzkapelle Balthasar Neumann

Die katholische Kapelle „Zum Heiligen Kreuz“ in Etwashausen wurde zwischen 1741 und 1745 von keinem Geringeren als Balthasar Neumann erbaut, dem berühmten Baumeister der Würzburger Residenz.

Die besondere Kreuzform prägt das Bauwerk sowohl außen als auch innen. Im Inneren zieht die freigestellte Kuppelrotunde in der Vierung den Blick auf sich, während außen die elegante 
Einturmfassade das Erscheinungsbild bestimmt. Bis zur Einführung des Euro war der Grundriss der Kreuzkapelle sogar auf dem 50-Mark-Schein zu sehen – ein schönes Zeichen ihrer architektonischen Bedeutung.

Der Grundriss folgt dem lateinischen Kreuz und verweist auf das sogenannte Patrozinium, also die Schutzherrschaft eines Heiligen über die Kirche. Die Kreuzkapelle kann nur durch eine Glasbarriere besichtigt werden.

Alte Synagoge

Die von Baumeister Michael Korbacher nach den Plänen des städtischen Bautechnikers Christoph Schneider errichtete Synagoge ist im September 1883 feierlich eingeweiht worden. Das Gebäude im maurischen Stil besitzt zwei mit Kuppeln bekrönte eingezogene Türme. Das Innere der Synagoge mit kostbarer Ausstattung und religiösen Gebrauchsgegenständen sowie die Turmkuppeln fielen dem Brand in der sogenannten „Reichspogromnacht“ vom 9. zum 10. November 1938 zum Opfer. Danach wurde das unter Denkmalschutz stehende Gebäude zweckentfremdet genutzt. Da Kitzingen bewusst an seine jüdischen Mitbürger erinnern wollte wurde die Synagoge in den Jahren 1991/1992 vollständig restauriert und 1993 einer neuen kulturellen Nutzung zugeführt. Aufgrund der guten Akustik finden dort Konzerte, Kabarett, Vorträge etc. statt. Besonders sehenswert ist der Sternenhimmel im Eingangsbereich. Eine Synagoge in der Synagoge mit Gebetsraum und jüdischem Archiv mit Bücherei erinnern an die ursprüngliche Synagoge. Im Keller befindet sich die ehemalige Mikwe (rituelles Tauchbad).


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