Eingang zum Alten Friedhof

Plätze

Königsplatz

Der Königsplatz wird von einer imposanten Sandsteinsäule geprägt, die 1883 zu Ehren des bayerischen Königs Ludwig II. (*1845, †1886) errichtet wurde. Ursprünglich schmückte sogar eine Büste des Königs die Säule.

Ein besonderes Detail am Platz ist einer der letzten erhaltenen Trinkwasserbrunnen der Stadt. Solche Brunnen waren im Mittelalter unverzichtbar für die Wasserversorgung der Kitzinger Bevölkerung und erzählen bis heute ein Stück Stadtgeschichte.

Heute ist der Königsplatz ein zentraler Knotenpunkt der Kitzinger Innenstadt: Insgesamt sechs Straßen laufen hier zusammen.

Gartenschaugelände

Unter dem Motto „Gartenstadt am Fluss“ fand 2011 in Kitzingen die Kleine Gartenschau statt, die das Gesicht der Stadt nachhaltig verändert hat. Mittlerweile gehört das Gelände wie selbstverständlich zum Stadtbild und wird von den Bürger*innen ausgiebig genutzt.

Der Park führt entlang des Etwashäuser Mainufers, wobei sieben verschiedene Gartenfelder die traditionsreiche Gartenkultur von Etwashausen wiederspiegeln. Auf dem neugeschaffenen Stadtbalkon, dem Blickfang des Gartenschaugeländes, finden viele Aktivitäten wie Hofratsempfänge, Konzerte oder ganz aktiv „Fitness am Stadtbalkon“ statt. Im nördlichen Teil wurden mehrere Spielinseln für Jung und Alt zwischen üppigen Staudenfeldern angelegt. Inmitten der bunten Pflanzenwelt finden sich immer wieder lauschige Sitzplätze zum Entspannen.

Der Förderverein Gartenschaugelände Kitzingen e.V. pflegt die angelegten Landschaften nachhaltig. Dank großem ehrenamtlichen Engagements kann die Pflege erfolgreich umgesetzt werden.

Platz der Partnerstädte

Der Platz der Partnerstädte steht symbolisch für die Städtepartnerschaften Kitzingens mit Montevarchi in Italien, dem französischen Prades (beide seit 1984) und Trebnitz in Polen (seit 2009). Früher war der Platz als Nonnenplatz bekannt, da er einst vom Kloster umgeben war. Ein Highlight auf dem Platz ist der Ludwigsbrunnen, der Carl Oskar von Deuster 1892 stiftete. Er stammte aus der Familie des Carl Otto II. Deuster, einer der reichsten Familien Kitzingens. Carl Oskar von Deuster und sein Brüder Friedrich von Deuster waren  auch die Initiator der Umgestaltung des Königsplatzes im Jahr 1884.

Alter Friedhof

Der Alte Friedhof wurde 1542 angelegt, als der Platz rund um die Pfarrkirche St. Johannes für Bestattungen nicht mehr ausreichte. Er ersetzte den damaligen „Gottesacker“ und wurde zu einem wichtigen Ort der Erinnerung für die Stadt.

Durch einen zweigeschossigen Torpavillon an der Nordseite gelangt man in das Gelände. Noch heute zeugen Grabstätten aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert von der langen Geschichte dieses besonderen Ortes.

Von den bis 2006 in Kitzinger stationierten US-Soldaten stammt die Geschichte dass das Grab von Graf Dracula am Eingang des Friedhofs zu finden ist. Auch heute ist diese Geschichte in den amerikanischen Medien weit verbreitet.

Die Wahrheit: Das mit Totenköpfen und Himmel-Hölle-Deckenrelief reich verzierte Grab ist das Grab der Familie Herold von der heute keine Nachkommen mehr existieren.

Gustav-Adolf-Platz (Hadeloga)

Die Skulptur von Hadeloga hier auf dem Gustav Adolf Platz stammt von Theophil Steinbrenner. Hadeloga soll eine fränkische Königstochter gewesen sein. Ihr Vater war König Pippin (manchmal heißt es auch, sie sei die Tochter von Karl Martell gewesen) und residierte auf der Königsburg auf dem Schwanberg. Der Legende nach verliebte sich die Prinzessin in die wunderschöne Landschaft und wollte hier ein Kloster gründen. Doch wo genau sollte es entstehen?

Laut der Überlieferung ließ Hadeloga ihren Schleier in den Wind werfen – und dort, wo er landete, sollte das Frauenkloster errichtet werden. Ein Schäfer namens Kitz fand den Schleier, und zu seinen Ehren erhielt der Ort den Namen „Kitzingen“.

Ob Wahrheit oder Legende – fest steht, dass im Jahr 745 tatsächlich ein Benediktinerkloster in Kitzingen gegründet wurde, das eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Stadt spielte. Hadeloga soll die erste Äbtissin gewesen sein.

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