1902 | Eröffnung des neuen städtischen Krankenhauses am 9. Oktober, heute Ärztehaus mit Brückenapotheke. |
1903 | Gründung der Höheren Töchterschule, das spätere Städtische Gymnasium für Mädchen |
1914 | Eröffnung des Prinzregent-Luitpold-Bades, auch Volksbad genannt. |
1917 | Der Flugplatz wird in Betrieb genommen. |
1936 | Bau der Florian-Geyer-Halle. Kitzingen wird Garnisonstadt. |
1938 | Die neue Mainbrücke (seit 1968 Konrad-Adenauer-Brücke) und die Umgehungsstraße (B 8) werden für den Verkehr freigegeben. Kitzingen hat mittlerweile 14.460 Einwohner. Am 10. November 1938 wird die Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde in der Landwehrstraße in Brand gesteckt. Ende 1938 zählt Kitzingen nur noch 190 jüdische Einwohner, während ihre Zahl 1933 noch 360 betrug. |
1942 | Am 21. März werden 76 Juden aus Kitzingen nach Würzburg verschleppt, von wo aus sie in das Konzentrationslager nach Izbica bei Lublin deportiert werden; weitere 19 Juden werden am 21. September in das Ghetto Theresienstadt verschickt. Nach dem Krieg kehrt kein früheres Gemeindemitglied mehr nach Kitzingen zurück. |
1945 | Am 23. Februar wird die Stadt durch einen amerikanischen Luftangriff, der 600 Todesopfer fordert, schwer getroffen, 800 Wohnhäuser werden zerbombt; insgesamt sind 35% der Gebäude schwer beschädigt. Im Zweiten Weltkrieg sterben 400 Soldaten aus Kitzingen. |
1957-1958 | Anlegung eines Hafengeländes bei der Staustufe. |
1962 | Das Staatliche Armin-Knab-Gymnasium und das Städtische Gymnasium für Mädchen nehmen den Unterricht im neuen Schulzentrum im Mühlberg auf. |
1964 | Anbindung Kitzingens an die Autobahn mit zwei Anschlussstellen. |
1972 | Kitzingen wird Große Kreisstadt. Vollendung des Realschulneubaus im Mühlberg. |
1973-1978 | Hoheim wird am 1. Oktober 1973, Sickershausen am 1. Januar 1975, Repperndorf am 1. Januar 1978 und Hohenfeld am 1. Mai 1978 eingemeindet. |
1977 | Das Sole-Hallenbad wird eröffnet. |
1982 | Umwandlung des Luitpoldbades (Volksbad) zum Luitpoldbau, der die 1947 gegründete Volkshochschule und Stadtbücherei beherbergt. |
1983 | Der Ausbau der Fußgängerzone am Marktplatz und an der oberen Marktstraße wird in Angriff genommen. Einweihung des neuen Kreiskrankenhauses am Muldenweg. Die Krankenhäuser in Iphofen und Marktbreit stellen daraufhin noch in diesem Jahr ihren Betrieb ein. Das neue Kreiskrankenhaus bildet mit seinen 260 Betten den Schwerpunkt der Krankenversorgung im Landkreis Kitzingen. |
1984 | Die Stadt Kitzingen schließt mit der italienischen Stadt Montevarchi und der südfranzösischen Stadt Prades Städtepartnerschaften. Eröffnung des Kreiskrankenhauses im Muldenweggebiet. |
1984/85 | In der Silvesternacht gerät das Dachgeschoss des historischen Rathauses (erbaut 1561-1563) durch einen Feuerwerkskörper in Brand. Durch den Einsatz der Feuerwehren gelingt es, das Feuer zu löschen und den Schaden in Grenzen zu halten. |
1986 | Baubeginn für die Umgehungsstraßen (Tangenten) wegen des zunehmenden Verkehrs durch die Innenstadt. |
1988 | Verkehrsfreigabe der Westtangente |
1989 | Verkehrsfreigabe der Südtangente und Südbrücke |
1993 | Eröffnung des „Kulturhaus Alte Synagoge” Übergabe der Ostumgehung Etwashausen |
1994 | Inbetriebnahme des Frachtpostzentrums der Deutschen Post AG. Erster Spatenstich Nordtangente – letztes Teilstück der Umgehung Etwashausen über den Main und den Eselsberg zur Bundesstraße 8 |
1995 | 1250-Jahrfeier der Stadt Kitzingen Freigabe des 1. Teils der Nordtangente (Verbindung von der Umgehung Etwashausen bis zur Heinrich-Fehrer-Straße) |
1996 | 500. Geburtstag des Falterturms |
1997
| Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses mit Parkgarage in der Landwehrstraße erster Spatenstich der 3. Ausbaustufe der Kläranlage Kitzingen |
1999 | Ende Juli fällt mit dem ersten Spatenstich für die Nordbrücke der Startschuss für den Bauabschnitt II der Nordtangente Bewerbung für die Gartenschau "Natur in Kitzingen 2011" erster Spatenstich Panzerstraße – Anbindung an St 2271 |